Auf der Suche nach Hühnern

Aktualisiert: 21. Feb.

Zwerg Barnevelder, Marans, Welsumer, Schwedische Blumenhühner oder doch lieber Steinpiperl? Die Auswahl an Hühnerrassen, die mir gefallen würden ist zwar gross, aber das Angebot an Junghennen leider schwindend klein.

Ich bin eine Hühnernärrin seit ich 10 Jahre alt bin und wir zuhause unsere ersten Eintagsküken grosszogen. Appenzeller Spitzhauben waren das und wir hatten zu Beginn unsere liebe Mühe damit, die Hühner abends in den Stall zu kriegen. Die Tiere schliefen nämlich gern auf Bäumen, wie es ihre Urahnen vor Tausenden von Jahren getan hatten. Trotzdem hatten wir viele Jahre ebendiese Rasse, nicht zuletzt weil sie so kälteunempfindlich sind und so lustig aussehen, mit ihrem Federbüschel auf dem Kopf und den beiden roten Fühler, die sie statt eines Kammes auf dem Kopf tragen. Auch unsere zweite Hühnergeneration trug Federn auf dem Kopf. Diesmal waren es schlechte Flieger, dafür umso bessere Brüter: unsere Seidenhühner zogen ihre Küken gerne selber gross. Es gab für mich nichts schöneres, als den Kleinen Flauschebällchen zuzusehen, wie sie freudig piepsend und scharrend ihre Welt erkundeten.


Ich hatte nun seit längerer Zeit kein eigenes Federvieh mehr und es scheint bald die Zeit gekommen, in der sich das endlich wieder ändern wird. Patrick freut sich zum Glück eben so sehr wie ich auf unsere Hühner und wir sind beide gespannt, welche es am Schluss sein werden!


Herzlich

Rahel


P.S. Wenn jemand einen Tipp hat, wo wir Junghennen einer Zwergrasse oder einer eher kleineren, möglichst nicht sehr flugfreudigen Rasse bekommen könnten, der melde sich gerne bei uns.





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